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Cheerleading:

Cheerleading ist in den Vereinigten Staaten ein sehr traditioneller Sport, der schon 1884 an der University of Minnesota erfunden wurde und lange Zeit ein reiner Männersport war.
Erst in den 20er Jahren übernahmen mehr und mehr weibliche Rolle. Cheerleading ist eine harte Sportart.
Dies zeigt sich in der Zusammensetzung der einzelnen

- Tänze
- Cheers
- Pyramiden
- Sprünge
- Formationen
- Bodenturnelemente

Aus diesen Elementen werden komplette Programme zusammengesetzt. Dabei unterscheidet man im Cheerleading noch zwei Stilarten:

Beim College-Cheerleading werden alle oben genannten Elemente vereinbart. Hauptziel dabei ist aber Pyramidenbauen. Show- oder auch Tanzcheerleading sieht man dagegen eher bei der NFL.

Beide Cheerleadingarten müssen präzise einstudiert werden und verlangen vom gesamten Team Disziplin und Härte. Die Hauptaufgabe eines jeden Cheerleaders ist aber die Animation des Publikums, um dessen Begeisterung für das jeweils kämpfende Team zu gewinnen.

Base
Als Base wird der Cheerleader bezeichnet, der bei Pyramiden oder Stunts auf dem Boden steht. Die Base muß über perfekte Körperspannung und Timing verfügen, damit der Aufbau sicher abläuft und zudem "spielend" einfach aussieht.

Chant
Sprechgesang. Eine Anfeuerung, die aus zwei bis acht Worten besteht. Diese werden mehrmals wiederholt. Die Anzahl der Wiederholungen wird durch einen nachgestellten Zahlenbegriff angezeigt, z. B. three more, two more,... oder last time. Ein Chant beginnt nie mit 'ready' oder 'okay', sondern der Headcheerleader sagt die Worte an oder trägt den Chant einmal vor. Anschließend setzt der Rest der Gruppe sowie im Idealfall auch das Publikum ein.

Cheer
Ein Cheer ist eine Kombination aus Worten und Bewegung und besteht aus einem Text mit mehreren Zeilen, die sich meist reimen. Zu jedem Takt eines Cheers gehört eine exakt ausgeführte Bewegung des Teams. Außerdem kann er besondere Effekte wie Pyramiden oder Stunts enthalten

Motions
Die Bewegungen (hauptsächlich der Arme), die während eines Cheers ausgeführt werden. Es gibt eine Vielzahl festgelegter Motions, welche allen Cheerleadern synchron von der Hand gehen sollten.

Pompon
Knäuelartige Wuschel aus Kunststoff, Metallfolie, Papier oder Wolle. Das Pompon hat sich zum Markenzeichen des Cheerleading entwickelt.

Pyramide
Eine besondere Attraktion im Cheerleading ist die Pyramide. Die Höhe ist aus Sicherheitsgründen bei Meisterschaften auf 2,5 Körperlängen beschränkt. Sie müssen über eine perfekte Körperspannung verfügen, damit der Aufbau so "spielend leicht" aussieht.

Spirit
Als Spirit bezeichnet man den Spaß und die Freude, die die Cheerleader bei ihrer Sportart haben und dem Publikum vermitteln sollen. Der Spirit muß jedoch überzeugend sein, denn lächeln allein genügt nicht. Wichtig ist die Körpersprache, das richtige Lachen, strahlende Augen - alles, ohne daß es künstlich wirkt!

Spotter
Beobachter, Kontrolleur. Helfer, die sich hinter Pyramiden und Partnerstunts postieren, um eventuelle Stürze abzufangen.

Stunt
Kunststück. Hebefigur, die von zwei oder mehreren Cheerleadern ausgeführt wird. Eine Pyramide setzt sich aus einzelnen Stunts zusammen.

Toss
Wurf. Ein Toss wird meist als Teilelement einer Pyramide gezeigt.